Möbelhändler können aufatmen

Die Schweizer Möbelhändler haben schwierige Jahre hinter sich. 2015 resultierte ein Umsatzminus von 3 Prozent auf 5,4 Milliarden Franken. Der günstige Euro-Wechselkurs hat viele Kunden dazu verführt, ennet der Grenze ihre Sofas, Stühle und Betten einzukaufen. Eine neue Umfrage der Marktforschungsfirma Market-agent.com unter 1300 Menschen in der Deutsch- und Westschweiz lässt die gebeutelten Möbelhändler ein wenig aufatmen. Demnach geben 42 Prozent an, kommendes Jahr weniger in ausländische Möbelgeschäfte pilgern zu wollen. Nur 8 Prozent möchten noch mehr Einkaufstourismus betreiben.
Damit scheinen die Preissenkungen der Schweizer Möbelhändler im Bewusstsein der Konsumenten angekommen zu sein. Allerdings gibt die Mehrheit der Kunden nach wie vor an, bei der Auswahl des Möbelhauses vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis zu achten. Das Design und die Qualität kommen erst an zweiter und dritter Stelle.
Gefragt, welches das persönliche Lieblingsunternehmen sei, nannten 46 Prozent den schwedischen Möbelriesen und Branchenleader Ikea, gefolgt von Conforama und Möbel Pfister. Der neue deutsche Onlinemöbelhändler Home 24 hingegen ist erst einem Prozent der Kundschaft ein Begriff. Im Durchschnitt geben Schweizer laut der Marketagent-Studie 976 Franken pro Jahr für Möbel aus.

Quelle: Schweiz am Sonntag

moebelschweiz

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