Möbelfabrik Muotathal – eine über 100-jährige Erfolgsgeschichte

Die Möbelfabrik Muotathal existiert seit über 100 Jahren. Noch immer ist sie ein Familienbetrieb, der sich der Tradition verpflichtet und trotzdem hat sie den Sprung in die heutige Zeit scheinbar problemlos geschafft. Es lohnt sich die Website der Möbelfabrik zu besuchen und in die sorgfältig aufgearbeitete Firmengeschichte einzutauchen. Mit qualitativ hochwertigen Fotos angereichert, erfährt man neben der Firmengeschichte auch einiges über die Holzverarbeitung im Allgemeinen. Hier gibt es schon mal die wichtigsten Fakten im Zeitraffer:

  • 1910: Gründung des Unternehmens am jetzigen Standort von Alois von Rickenbach. Es werden komplette Möbel und Innenausbauten für die einheimische Bevölkerung hergestellt.
  • 1959: Ein Grossbrand zerstört einen Teil der Möbelfabrik, die zu dieser Zeit von Paul von Rickenbach Senior geleitet wird. Nach diesem Schicksalsschlag wird aus der Schreinerei von Rickenbach die Möbelfabrik Muotathal, die hochwertige Möbel aus Massivholz und in furnierter Ausführung herstellt.
  • 1976: Die Produktion wird auf Teilefertigung umgestellt. Die Möbelfabrik Muotathal wird Zulieferer für die Möbelindustrie.
  • 1989: Paul von Rickenbach wird neuer Geschäftsführer. Das Unternehmen spezialisiert sich verstärkt als Zulieferer von Möbelkomponenten aus Massivholz.
  • 1991: Der Neubau für das Lager und den Zuschnitt wird in Betrieb genommen.
  • 1994: Kauf der ersten 5-Achs-CNC-Maschine. Von der Restholzverwertung profitieren seit diesem Jahr die ersten Haushalte in Muotathal durch den Anschluss ans Fernwärmenetz. Bis im Jahr 2016 wächst die Anzahl Haushalte auf 220 an. Zudem sind heute auch mehr als 20 Gewerbebetriebe ans Fernwärmenetz angeschlossen.
  • 1997: Das alte Holzlager wird abgebrochen und es entsteht ein Erweiterungsbau für den Zuschnitt und das Holzlager.
  • 2000: Ein Projekt der Kommission für Technologie und Innovation KTI macht’s möglich: In Zusammenarbeit mit der Berner Fachhochschule wird der erste Schleifroboter für Massivholzteile in Betrieb genommen.
  • 2001: Das Fabrikgebäude aus dem Jahr 1920 wird durch einen Neubau ersetzt, in der die Lackiererei, Montage mit Lager und Spedition Platz finden.
  • 2005: Das Fernwärmenetz wird bis ins Dorfzentrum von Muotathal ausgeweitet.
  • 2011: Die Lasertechnologie wird eingeführt.
  • 2014: Das Wohn- und Geschäftshaus aus der Gründungszeit wird durch einen Neubau mit Minergie P Eco-Standard aus Holz ersetzt.
  • 2016: Thomas von Rickenbach übernimmt neu die Geschäftsleitung. Damit geht das etablierte KMU in die vierte Generation. Heute ist die Möbelfabrik Muotathal Zulieferer und Spezialist für Massivholz für namhafte Marken wie Victorinox und Caran d’Ache. Aber auch Designer und Architekten wie z.B. Jörg Boner und Herzog & de Meuron vertrauen auf die Kompetenz in der Massivholzbearbeitung der Möbelfabrik Muotathal.
moebelschweiz

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